Stadtrundgang

Ihr findet das Büro der Touristeninformation auf der rechten Seite des Hafens. Dort könnt Ihr einen deutschen Stadtplan erhalten, der das Auffinden der einzelnen Sehenswürdigkeiten erleichtert. Ansonsten könnt Ihr auch das GPS System Eures Mobiltelefons nutzen. Das Lützelchen gibt Euch  verschiedene Adressen an und erzählt etwas dazu. 

und hier geht es los....

Kreuzung rue F. Decker/rue A. Le Grand

links von Euch liegt die Stadtmauer, dahinter die Altstadt von Vannes, vorne rechts die Altstadt Saint Patern, wo die erste erwähnte Ansiedlung war.

 

Ausgrabungen hier und da in Vannes lassen vermuten, dass Vannes nach dem Sieg Caesars über die Veneter (56 v. Chr.) gegründet wurde. Sporadische Handelsbeziehungen zum lateinischen Reich gab es schon etwas früher wie die Funde von Weinamphoren und Keramiken bezeugen. Ab der Mitte des ersten Jahrhunderts häufen sich jedoch die Anzeichen für einen regen Handel und zwar vom alten Hafen von Darioritum (der lateinische Name Vannes) aus. Die Lage dieses Hafens wird hier an dieser Stelle vermutet. Die antike Ansiedlung erstreckte sich von hier in Richtung Bahnhof vor allem im Viertel um die Kirche Saint Patern und etwas über den Boulevard de la Paix hinaus. 

Das Gelände des Hafens lag damals 6 Meter tiefer als heute, man muss sich also vorstellen, dass sich die Hügel von Boismoreau, dem heutigen Saint Patern, und von Mené, auf dem die Kathedrale gebaut wurde, wesentlich imposanter als heute über das Wasser erhoben. Geradeaus befand sich ein Flusslauf, der hier mündete und die beiden Hügel trennte. Man stieg zum Hafen herab oder vom Hafen in die Stadt hinauf…

Das damalige Ufer erstreckte sich quer über den place des lices und etwa dem Fuss der rue Noé.

Hier, auf der linken Seite seht Ihr, wenn Ihr ganz genau hinschaut, einen Teil der gallo-romanischen Stadtmauer, dort, wo sich einige Ziegelstreifen andeuten. Die Mauer wurde völlig in die spätere Stadtmauer integriert.

In späteren Jahrhunderten wurde der Hafen vorverlegt. Im 12 Jahrhundert findet man ihn in etwa auf der Höhe des heutigen Hafens.

Wenn Du Dich für die gallo romanische Zeit interessierst, schau Dir die Fundstücke im Chateau Gaillard, dem Museum für Archäologie und Geschichte an.

Das Lützelchen kommt am Ende unseres Rundgangs zur Stadtmauer zurück.

 

Jetzt gehen wir rechts die rue Le Grand weiter bis zum place Charles de Gaulle

Auf dem Weg werdet Ihr links ein schönes Warenhaus aus der Jahrhundertwende ( 1894-1906) bemerkt haben. Dies wurde von einer Händlerfamilie als Warenhaus Etablissement Petit-Fers für ihren Eisenwarengrosshandel errichtet. Es hat bis 1970 als Lager gedient und ist seitdem von ein paar Geschäften belegt. Die Verwendung des schönen Gebäudes gibt seit Jahren Anlass zu hitzigen Debatten im Rathaus.

Das imposante Gebäude rechts von Euch ist die Prefecture, das Gebäude der Regionalverwaltung des Morbihan. Es wurde 1865 auf dem Gelände des ehemaligen Jakobinerklosters errichtet. Hinter dem Gebäude liegen ausgedehnte Gärten.

 

Geht jetzt links in die rue de la Fontaine durch das Viertel Saint Patern

Im Mittelalter, als sich das Stadtzentrum auf den Hügel Méné verlegte, siedelten hier hauptsächlich Handwerker und Gasthäuser in Fachwerkhäusern. Nach etwa 50 Metern findet Ihr auf der rechten Seite die Kirche Saint Patern. Die ursprüngliche Kirche wurde mehrfach zerstört, zuletzt durch ein Feuer und 1826 wiederaufgebaut.. Sankt Patern war der erste Bischof von Vannes 465 n. Chr. und die Kirche gehört zu dem Walfahrtsweg der bretonischen Heiligen Tro Breizh.

 Jetzt wird es eine kleine Strecke lang moderner: Am Ende der Strasse biegt Ihr links in den boulevard de la paix und dann wieder links in die rue du colonel Desgrées Du Lou. An dem kleinen Platz biegt Ihr in die rue du 116 régiment d'Infanterie ein (Vannes ist Garnisonsstadt und auf der rue de Rennes kann man die Kasernen sehen), dann rechts in die rue de la coutume und gleich wieder links in die rue de la boucherie.

In den sechziger Jahren wurde der grosse boulevard de la paix gebaut, an dem mehrere Verwaltungsgebäude aus dieser Zeit sitzen.

(Hinter der Total- Tankstelle ist der versteckte Zugang zum Parkhaus Palais des Arts)

Die rue de la boucherie beherbergte früher das Schlachthaus, in der parallelen rue du moulin gab es eine Mühle. Dieses Viertel ist heute noch so etwas wie ein Geheimtip- abseits vom Touristenstrom. Es gibt hier eine Reihe kleiner zum Teil schon schön renovierter Häuser mit idyllischen Gärten, manchmal aber auch alten Hinterhöfen. Auch das K19 liegt hier, ein inzwischen vor allem unter jungen Leuten sehr beliebtes Restaurant.

Geht bitte die nächste Strasse links in die rue Traversière bis zur rue Joseph le Brix und dann in der Verlängerung zur rue du Méné 

Rechts runter, Nr. 19 rue Joseph le Brix, liegt die bekannteste Buchhandlung Vannes ,Cheminant. An der Strassenfront ist nur der Eingang zu sehen, aber das Geschäft erstreckt sich weit nach hinten und über mehrere Etagen. Wenn Ihr französisch sprecht, werft ruhig einen Blick hinein. Es gibt eine sehr gute Reiseabteilung und viele Bücher über Vannes.

Geht dann die Strasse zurück in die Verlängerung bis zur rue du Méné.  Méné, Hügel auf Bretonisch, heisst der Stadtteil, der in den frühen Jahrhunderten unseres Zeitalters befestigt wurde. Die Strasse, deren Bild sich im Lauf der Jahrhunderte sehr verändert hat, ist heute eine moderne Einkaufstrasse. Dort, wo sich heute  Monoprix befindet, war die mittelalterliche église du Méné, die 1964 dem Kaufhaus weichen musste. Hebt  ruhig ein wenig den Kopf und schauen Euch um, denn hier gibt es einige schöne Häuser aus der Jahrhundertwende und dem Art Deko. 

Das Untergeschoss des Monoprix beherbergt eine gut sortierte Lebensmittelabteilung. Gegenüber des Monoprix, 12 rue Joseph le Brix gibt es eine Saftbar Feel Juice und hinter dem Monoprix , 11 rue du Méné, ein Columbus Café, der französische Konkurrent von Starbucks. In beide schleicht sich das Lützelchen gerne mal ein.

Jetzt biegen wir von der rue du Méné rechts in die rue Brizeux ab.

Ein Stück weiter zwischen den Geschäften hindurch steht Ihr dann plötzlich vor einem alten Stadttor und einem Teil der alten Stadtmauer aus dem dreizehnten Jahrhundert. Links der Henkersturm, der zeitweilig dem Stadttor seinen Namen gab. Heute heisst es porte Saint Jean, nach der chapelle Saint Jean, der 1856 abgerissenen Taufkapelle neben der Kathedrale, zu der die Strasse führte.

Der Antiquitätenladen und das Restaurant La Paella auf der rechten Seite, gehörten einer lokalen Grösse, der aber im letzten Jahr verstarb. Die Strasse wurde nach dem 1858 verstorbenen Dichter Auguste Brizeux benannt, der in ihr wohnte. Sie stösst auf die rue des Chanoines, die Strasse der Domherren.

Biegt rechts  in die rue des Chanoines  ab

Die rue des Chanoines ist eine alte Strasse, die im Mittelalter die Stadt durchquerte. Die Chapelle Saint Jean störte die Durchfahrt, deshalb wurde sie schliesslich abgerissen. Nur ein altes bretonisches Kreuz zeugt von der ehemaligen Stelle. Hier lag auch das Haus der Domherren des Domkapitels an der Ecke zur rue Brizeux

Auf der linken Seite seht Ihr die Reste des ehemaligen zur Kathedrale gehörenden Klosterganges. Auf der rechten Seite seht Ihr ein Haus in dem laut Inschrift 1644 Henriette de France, die Frau des englischen Königs unterkam. Hier war zeitweilig der ehemalige Palast der Diözese .

Auf der linken Seite befindet sich ein Tor, das tagsüber geöffnet ist und Zugang zu den Resten des Klosters gibt. Der schöne gotische Eingang der Kathedrale an dieser Stelle heisst porte des Chanoines, weil die Domherren von hier die Kirche betraten. Die freie Stelle zwischen Kathedrale und dem Haus rue des Chanoines Nr. 1 war früher bebaut, deshalb ist die Fassade ungeschmückt, der Eingang der Kathedrale war völlig von Häusern umgeben. Schaut Euch den Optikerladen Nr. 1 rue des Chanoines genauer an. Das Geschäft hat nicht nur sehr schöne Brillenfassungen, sondern wurde auch vorbildlich restauriert. Aussen könnt Ihr noch den steinernen Vorbau, der als Ladentheke diente, sehen. Besonders schön drinnen ist der restaurierte mannshohe Kamin. Das Haus wurde 1602 erbaut, wie eine Inschrift vorne links besagt, der hintere Teil ist wahrscheinlich noch älter. Beachtet den steinernen Kopf im zweiten Stock, der sich die Ohren zuhält: läuteten die Glocken zu laut, oder sangen hier die Chorknaben falsch? 

 

place Henri IV

Am Ende der rue des Chanoines kommt Ihr auf den place Henri IV . Dieser Platz hiess früher Mein Guievr- Ziegenstein. Hier gibt es prächtige Herrenhäuser in Fachwerkbau und steinernem Unterbau.Sie stammen aus dem 15 und 17 Jahrhundert. Bis ins 18 Jahrhundert wurden Fachwerkhäuser in Vannes gebaut. Manche waren früher verputzt. Besonders die, die gerade,relativ grobschlächtige  Verstrebungen hatten und keine 'Andreaskreuze' in ihrem Fachwerk, waren nicht zum Anschauen gedacht.  Aus Brandschutzgründen befahl ein Erlass, die Seitentrennwände zu anderen Häusern aus Stein zu bauen.

 

Kathedrale  Saint Pierre und La Cohue

Neben dem place Henri IV liegt der place Saint Pierre, der kirchliche und weltliche Macht vereinte. Auf der einen Seite lag die Kathedrale Saint Pierre, ein Lehrstück für kirchliche Baustile durch die Jahrhunderte. Drinnen gibt es eine deutschsprachige Erläuterung.

Besonders schön ist die Kapelle des Heiligen Vincent Ferriers im italienischen Renaissancestil gebaut. In der Vorzeit hatte der Papst gerne italienische Bischöfe ernannt, die zwar nicht oft in Vannes erschienen, aber dennoch gab es einen regen Austausch mit Rom.

Gebaut wurde an der Kathedrale, wenn Geld vorhanden war und von etwa einem Team von nicht mehr als 10 Mann. Geld nahm der Bischof damals über die ihm gehörenden Grundstücke ein. Ausserdem finanzierten die Kirchen wie Saint Patern sich über die Spenden der Gläubigen. Besonders Wallfahrer waren spendabel, denn die Unterstützung des Heiligen wurde durch Gebet, Kerzen und Spenden erwirkt. Die Gebeine des Heiligen Vincent Ferriers waren deshalb eine regelmässige Einkommensquelle ebenso wie die des Heiligen Patern- immerhin gehörte der Heilige Saint Patern zum Tro Breizh, einer wichtigen Wallfahrtsroute bretonischer Heiliger, die dem Wallfahrenden Gottes Gnade versprach .

Zwischen Saint Patern und der Kathedrale Saint Pierre brach zeitweilig ein regelrechter Reliquienstreit aus. Nach den Wikingerinvasionen geriet Saint Pierre in den Besitz der Reliquien der Heiligen Patern und 'vermietete' sie. Der Aussteller in Sankt Patern konnte dann die Spenden in die eigene Tasche stecken. Das gefiel Sankt Patern nicht und so stellten sie eine eigene Reliquie, die sie noch besassen, aus und jeder versuchte wie ein Marktschreier die Vorzüge 'seiner' Reliquie hervorzuheben und die Pilger zum Spenden zu animieren.  Dieser Konflikt ging 30 Jahre hin und her.

Schon in der Renaissance hatte die Bevölkerung von Vannes ein Wort mitzureden und so wurden die Hallen La Cohue gegenüber des Eingangs von Saint Pierre gebaut, in denen unten Markt und Versammlungsplatz und oben das Gericht tagte. Heute ist La Cohue ein Kunstmuseum mit beeindruckenden Ausstellungen, es ist aber auch architektonisch interessant, wenn Ihr ein beeindruckendes Fachwerkhaus von innen sehen wollt..

 

Wir gehen jetzt zurück zum place Henri IV und weiter geradeaus in die rue Emile Burgault und dann biegen wir rechts in den impasse de la Psalette

Hier war das ehemalige Chateau la Motte, die Burg, die die Herzöge der Bretagne ab der Befestigung von Méné bis 1287 bewohnten und dann dem Bischof gaben, der nach dem Erdbeben von 1287 obdachlos geworden war . Sie wurde ab dem Anfang des 16 Jahrhunderts verlassen und wechselte mehrfach den Besitzer, bis die Reste  1867 niedergerissen wurden, um die rue Burgault zu bauen. Die Stadtmauer, von der man noch ein paar Reste sieht, verlief zwischen den Nummern 23 und 25.

 Die kleine Strasse  impasse de la Psalette ist ein Geheimtip, den selbst manche Einwohner nicht kennen: Sie kommen  zu einem grossen Tor. Hier war das Hôtel der Familie Lannion (gebaut 1655 n. Chr.) in dem bis 1735 n. Chr. die Gouverneure der Stadt wohnten. Wenn das Tor geöffnet ist, tritt ruhig ein. du findest auf der rechten Seite eine kleine Kunstgalerie. Die Bildhauerin, die diese Galerie führt, vermietet auch ein sehr schön restauriertes Zimmer. 

 

 

Am Ende der rue E. Burgault stossen wir auf den  place Maurice Marchais

Gegenüber siehst Du hier den grossen Platz und das Rathaus, das 1886 eingeweiht wurde. Dieser Platz hat oft den Namen gewechselt. Zur Revolution stand hier die Guillotine, dort, wo das Reiterdenkmal von Arthur de Richemont ( Herzog der Bretagne 1351) steht. Hier, an einer Stelle ausserhalb der Stadtmauer, wurden im Mittelalter auch gerne Ritterturniere ausgetragen. Das frühere Rathaus befand sich am place des lices. Der damalige Bürgermeister fand es aber nicht einer Regionalverwaltung würdig, also liess der dieses Gebäude, im neo- renaissance Stil nach dem Model des Rathauses von Paris errichten. Die enormen Baukosten waren damals Grund für seine Abwahl. Immerhin ist die Rue E. Burgault nach ihm benannt.

Auf der rechten Seite des Platzes liegt die chapelle Saint Yves, die 1577 und dann 1661 und 1685 von den Jesuiten als Teil des Colleges Jules Simon erbaut wurde. Die Jesuiten wurden von dem damaligen Herzog gerufen ,um die Bildung der Bevölkerung zu verbessern. Bis in die Neuzeit prägten sie auch später im Lycée Saint Francois Xavier, das heute an der rue Thiers in der Nähe des Hafens an der Stelle des früheren Ursulinenklosters liegt, die bretonische Oberschicht.  Ehemalige Schüler sind: Volker Schlöndorff, Matthieu Carrière, aber auch Jean- Marie Le Pen und weitere Politiker, Journalisten und Autoren, Sportler und Künstler  

Wir gehen die rue Thiers ein Stück links runter bis zur nächsten Strasse links der  rue Thomas de Closmadeuc. 

Hier findet Ihr auf der linken Seite ein schönes Geschäft für Papierwaren, das ausgefallene Postkarten und jede Menge Grusskarten besitzt. Ein Haus davor liegt Sushiya, eines der besten Sushirestaurants, das das Lützelchen je besucht hat.  In der Biegung ändert sich der Name der Strasse in rue Saint Salomon. Diese Strasse war eine der alten Verbindungsstrassen, die die Stadt durchquerten, und existierte von Anfang an. Hier gibt es die älteren Fachwerkhäuser von Vannes. Beachtet die Nummer 13 von 1500 mit schönen geschnitzten Pfeilern im Erdgeschoss. Wir gehen die rue St Salomon und die rue Closmadeuc zurück zur rue Thiers

wir biegen am Ende der rue de Closmadeuc links in die rue Thiers

Hier ändert sich die Atmosphäre völlig. Die rue Thiers ist eine viel befahrene Strasse, an der viele neuere Hauser stehen. Ein Stück die Strasse runter erblicken wir auf der gegenüberliegenden Strassenseite das Hotel de Limur gebaut 1685 von dem Domherren Raymond Le Doulx. Hier findet unter anderen Orten das alljährliche Jazzfestival im Juli statt. Ein Stück weiter kommen wir zum place de la république. Auf der gegenüberliegenden Strassenseite  befindet sich ein Parkhaus und die Hauptpost, die die ehemalige Kornhalle von 1862 ersetzt.Hinter dem Parkplatz bei der Nr. 4 lag im Mittelalter das erste Kloster ausserhalb der Stadtmauern, ein Franziskanerkloster, die monastère des Cordeliers ,gegründet 1260 vom Herzog Jean I. Hier wurden im Mittelalter mehrere Herzöge begraben. Von dem Kloster ist nur das Gebäude des Priors aus dem 18 Jhdt. hinter dem Portal Nr. 4 place de la republique zu finden.

Wenn Du mit dem Bus fährst, wirst Du feststellen, dass die meisten Buslinien diesen Platz ansteuern. Auch viele Banken haben hier eine Adresse, man findet also hier Geldautomaten

Wir verlassen die rue Thiers indem wir in der Mitte des Platzes links in die rue de Hellec einbiegen

und wieder in die Altstadt kommen. Jetzt sind wir 'intra muros' aber in dem Teil der durch die neuen Stadtmauern und die Stadterweiterung gen Süden zwischen 1370-1390 n. Chr. der Stadt hinzugefügt wurde. In dieser Strasse findet man Mittwochs und Samstags vormittags einen Teil des Marktes. 

Wir biegen eine kleine Strasse links ab in die rue Noé

Am unteren Teil der Strasse war früher das Ufer. Die rue Noe steigt steil an und ist ein der ruhigsten der Innenstadt. Sie macht einen Knick etwa vor der Stelle an der die ältere Stadtmauer sie durchquerte.  Hinter der Biegung sieht man auf der rechten Seite eine kleine Creperie und dahinter ein romanisches Tor, das in einen Garten führt. 

Etwas weiter oben findet Ihr auf der linken Seite den Durchgang zum schönsten Haus von Vannes, dem Chateau Gaillard. Es wurde 1410 errichtet von Gaillard Tournemine. Das Interieur ist Renaissance. 1457 wird es vom Herzog der Bretagne erworben und bis 1535 bewohnt. Nach dem Anschluss der Bretagne an Frankreich mit der Heirat Anne de Bretagne mit dem französischen König wird das Schoss Sitz des bretonischen Parlaments und Wohnort dessen Präsidenten. Heute ist das Gebäude ein Museum für Geschichte und Archäologie. Es lohnt sich, die Ausstellungen über die Ausgrabungen in Vannes zu sehen, aber auch, das Haus zu besichtigen, zu dessen Attraktionen ein Kabinett mit 66 Wandtafeln der Wüstenheiligen gehört. 

die rue Noé stösst auf den place Valencia

ein kurioser Name für einen Platz in einem bretonischen Städtchen! Er heisst so, weil der Heilige Vincent Ferrier hier in dem Haus  Nr. 17 gegenüber des Brunnens gestorben ist. (Genauer gesagt in einen Hinterhaus, denn das Haus am Platz ist jüngeren Datums) Vincent Ferrier kam aus Valencia- daher der spanische Name. Er war ein Asket, eine Einladung im Palast zu wohnen, schlug er aus. Schliesslich fand man ihm ein Kämmerlein bei einer Witwe. Vincent Ferrier wurde wegen seiner beeindruckenden Predigten so sehr geschätzt, dass man die Leiche sofort bewachen liess, aus Angst, dass Reliquienräuber sie entwenden würden. Sofort nach seinem Tod ging ein grosses internationales 'Tauziehen' um die Überreste los.

An der Strassenecke zur rue Noé  sieht man die steinerne Skulptur einer Männerbüste neben einer Frauenbüste aus dem Eckpfeiler des ersten Stocks wachsen. Diese zwei nennt man hier Vannes und seine Frau. Wahrscheinlich handelte es sich um Händler, die das Haus bewohnten und die hier porträtiert wurden.

Dem Sterbehaus des Heiligen Vincent Ferrier gegenüber befindet sich ein kleiner Brunnen, gegenüber ein kleines Café mit ökologischen und vegetarischen Mahlzeiten und ihm gegenüber in Richtung rue des orvèvres belegt die grosse Terrasse eine Crèperie den Platz.

 

wir gehen die rue Rene Rouges abwärts in Richtung place des lices

 

Auf dem Platz angekommen etwas oberhalb gegenüber  seht Ihr ein grosses modernes Gebäude mit tief heruntergezogenem Schieferdach. Dieses Wohnhaus 'la Cocotte' ( der Kochtopf) im Volksmund genannt, nimmt den  Platz des 1944 zerstörten Rathauses ein und wurde von dem bretonischen Architekten Yves Guillou erbaut, der das Stadtbild der Nachkriegszeit mit mehreren Bauten nachhaltig beeinflusste.

Der place des lices lag vor dem chateau de l'hermine (1380-1387 n. Chr.), das völlig abgerissen wurde. Louis XIV schenkte der Stadt die Ruine 1697 n. Chr. und man ging daran die Burggräben des Schlosses zuzuschütten, um Platz für die Häuser an der rue Saint Vincent und der rue de la porte poterne zu gewinnen. Ende des 17 Jahrhunderts geht man auch daran , die Ufer des Hafens, der bei Ebbe völlig leer ist und aus dem es bestialisch stinkt, zu befestigen.

Vormals befand sich am unteren Teil des Platzes befand sich ein Teich mit einer Gezeitenmühle. Der Teich wurde bei der Konstruktion des Schlosses in den es umgebenden Wassergraben integriert und der place des lices als vor dem Schloss liegend wurde zu einem beliebten Turnierplatz. Von hier, Volkszungen behaupten von dem Turm neben dem Café Délice, aber tatsächlich war es wohl von einem Turm der Schlossmauer, predigte der Heilige Vincent Ferrier zum Volk.  

Das Café Delice ist ein bei den Einwohnern beliebter Ort zum Kaffetrinken an Markttagen. Probiert die selbstgebackenen Kuchen, oder den café gourmand- einen Espresso mit 3 kleinen Desserts. In der Nische neben dem Café Délice, hinter dem Schuster lag eine chapelle des lices, die heute nicht mehr existiert.

Die Markthalle, halle des lices,  die man auf der gegenüberliegenden Seite des Platzes sieht, wurde neu errichtet. Bei den Bauarbeiten machte man Ausgrabungen und fand die Stallungen des alten Chateau de l'hermine. Hier findet man Dienstags bis Sonntags von 8-14h ein reichhaltiges Angebot von Lebensmitteln und Feinkost.

 

An der Ecke des place des lices mit dem place du poids public

liegt das schöne,aus Stein gebaute hôtel de Francheville (17Jhdt.), das 2017 völlig renoviert wurde. Auf dem place du poids public, früher place du poids du roi - der königlichen Massgewichte- wurden früher die Steuern bezahlt und die Gewichte überprüft. Heute ist hier Mittwochs und Samstags der Lebensmittelmarkt.

 

 

Wir biegen in den place du poids public ab und gehen am Ende des Platzes links zum place de la poissonnerie

Wie es der Name schon sagt, führt diese Strasse uns zur Fischhalle. Schon im Mittelalter gab es hier einen Fischmarkt. Achtet im Vorbeigehen auf  das Käsegeschaft Kerouzine, den italienischenFeinkostladen Danieli, die Bio Bäckerei und den Fischhändler auf der anderen Strassenseite- alle diese bieten hervorragende, von den Einheimischen sehr geschätzte Delikatessen.

Die Fischhalle, die 1880 n. Chr. eine kleinere Holzhalle ersetzte, bietet von Dienstag bis Samstag , von 7-13 Uhr fangfrischen Fisch und Meeresfrüchte von verschiedenen Fischern der Gegend, die hier direkt verkaufen. Wenn Ihr Austern mögt, seid Ihr hier übrigens richtig! Wenn Ihr die Austern nicht selbst öffnen könnt, esst Ihr sie halt im P'tit Belon , der kleinen Austernbar am Ausgang der Fischhalle, 3, place de la poissonnerie.

Der place de la poissonnerie führt auf die rue Saint Vincent,

eine der Geschäftsstrassen Vannes. Etwa 50 Meter auf der gegenüberliegenden Strassenseite findet Ihr einen kleinen, gutsortierten Casino Supermarkt, dessen Eingang man leicht übersieht, weil er versteckt in einer Nische liegt. Etwas weiter oben hat Cartron, der beste Bäcker am Platze sein Geschäft.. 

Auf der rechten Seite liegt das Stadttor Saint Vincent durch das wir jetzt treten. vor uns liegt der Hafen, der eigentlich nur ein langgezogenes Becken ist, das hier endet. Dreht Euch um und bewundert das Stadttor mit der Skulptur des Heiligen Vincent Ferrier. Ein Aberglaube besagt, dass Vannes in den Fluten versinken wird, wenn der erhobene Arm des Heiligen sich senkt. Das Tor des Heiligen Vincent wurde bereits 1622 n. Chr. durch einen Durchbruch der Stadtmauer errichtet .Vor dem Stadttor war das Wasser, also führte eine Brücke auf die rechte und linke Seite. 1835 werden die Stadtgräben zugeschüttet und 1843 wird der Platz mit dem Halbrund der ihn umgebenden Häuser angelegt und zwar vor den Türmen der Stadtmauer.. Wenn Du neben dem Hafenbecken stehst und herunterguckst, siehst Du den gemauerten Kanal aus dem die Marle unter den Häusern auf der rechten Seite fliesst.  Der Hafen hatte über die Jahrhunderte eine wichtige Rolle als Handelsweg in Vannes. Vannes war Umschlagplatz für den Weinhandel in der Bretagne.Die Grösse der Schiffe nahm zu und verlangte Arbeiten an der Hafenanlage. Ausserdem wurden sämtliche Abwässer der Stadt in den Burggraben gelenkt und flossen von dort am Hafen vorbei in Richtung Golf. Man kann sich verstellen ,welche Gerüche hier zur Ebbe geherrscht haben müssen! Am linken Hafenufer befanden sich mehrere Schiffswerften. (Heute kannst Du noch eine davon etwa 500 Meter Richtung Golfe dort finden.) Noch bis 2013 war die rechte Hafenseite hauptsächlich ein von Bäumen beschatteter Parkplatz. Die grosse Fläche entstand durch das unterirdische Parkhaus, das seitdem reichtet wurde und wird oft für Konzerte oder Sportveranstaltungen genutzt.

Wir gehen rechts quer über den Platz und überqueren die rue du port 

an der Ecke zum  place Théodore Decker ist ein rotes Fachwerkhaus mit einem sehr empfehlenswerten Restaurant la P'tite Souris (die kleine Maus).  Etwas weiter auf der rechten Seite an der Nr. 16 des Platzes ist ein schönes Gebäude von 1625 und 1865  ,heute das Musikkonservatorium. Damals war es ein Carmelitenkloster und gehörte zu der Reihe von Klosterbruderschaften, die sich in Vannes niederliessen und Klöster ausserhalb der Stadtmauern errichteten. Das Gebäude an der Ecke zu der rue Madame Molé war ursprünglich ein Augustinerkloster. 

Wir gehen wieder über die Strasse in Richtung Hafen

Etwas weiter den Hafen hinunter seht Ihr ein Haus mit senkrechten Holzlatten. Das ist die Touristeninformation. Auf der anderen Hafenseite gibt es ein entsprechendes Holzgebäude. Das ist die Capitainerie, das Büro des Hafenmeisters. Darüber liegt ein Restaurant mit einer schönen Loungeterasse mit Blick über den Hafen- A l'Aise Breizh. Eine schwimmende Fußgängerbrücke verbindet beide Hafenufer, wenn sie nicht geöffnet ist, um die Durchfahrt der Boote zu ermöglichen.

Wir gehen wieder zurück zum Stadttor  porte Saint Vincent

Etwas vor dem Stadttor auf der linken Seite des place Gambetta ist eine kleine Haltestelle für die Bimmelbahn, mit der Du eine auf Deutsch kommentierte Rundfahrt durch die Altstadt machen kannst. Unter der Statue des Heiligen Vincent Ferrier sieht man das Wappen der Stadt mit dem Hermelin.

 

 

Hinter dem Tor gehen wir nach rechts in die venelle de la tour Trompete.

Wenn Ihr wagemutig geht Ihr jetzt zum Gucken in die Creperie du Tour Trompette. Zwar ist die Küche hier eher durchschnittlich, aber der Turm mit seinen meterdicken Mauern und der Garten mit Blick auf Turm und Mauer sind allemal sehenswert!

 

Wir gehen das Strässchen venelle de la tour trompète weiter und kommen zur porte Calmont unter der wir hergehen.

Unter der kleinen Brücke könnt Ihr die Marle sehen und wenn Ihr Euch nach links dreht liegt der ganze freigelegte Teil der Stadtmauer vor Euch. Im 14 Jahrhundert liess der Hof des Herzog der Bretagne sich dauerhaft in Vannes nieder und die Erbfolgekriege hatten die Notwendigkeit einer besseren Stadtbefestigung gezeigt. Der Herzog  Jean IV liess die Mauern ausbessern und im sarazenischen Stil errichten. Sich selbst baute er eine Festung - le chateau de l'Hermine, das wir bereits place des lices erwähnten, mit zwei grossen Wehrtürmen und einem schmalen Durchgang mit Zugbrücke nach aussen, völlig umgeben von einem Burggraben. Diese Festung befand sich an der Stelle des grossen Gebäudes aus dem 18 Jahrhundert, dass die Stadtmauer unterbricht. Dieses Gebäude, das bis in die siebziger Jahre die Jurafakultät der Universität beherbergte, hat heute keine präzise Funktion, zuletzt hat man eine französische Krimiserie hier gedreht.

Etwas weiter die rue Francois Decker hinunter siehst Du eine Brücke, die zu einem Stadttor führt. Hier ist die porte Poterne, ein Tor, das erst im späten 17 Jahrhundert geschaffen wurde, auch das Haus, das davor liegt stammt aus dieser Zeit, als die Mitglieder des Parlaments der Bretagne in Vannes Wohnraum zu mieten suchten. Es war wahrscheinlich eine Herberge.

 

Vor dem Haus an der porte poterne vor der Stadtmauer auf der Brücke  gehen wir eine Treppe hinunter in den Garten der vor der Stadtbefestigung liegt.

Hier war früher der Burggraben, der zugeschüttet wurde. Gegenüber der Treppe liegen die Lavoirs - die überdachten Waschstege. Geht ruhig hinein, falls es geöffnet ist, es ist gerade im Sommer ein sehr idyllischer Ort, den auch die Oberschüler von Vannes Schulen sehr schätzen, jedenfalls verbringen sie Pausen hier oder vielleicht schwänzen sie? Dieser Waschsteg sieht älter aus, als er ist, er wurde erst im 19 Jahrhundert errichtet und bis 1960 tatsächlich zum Waschen benutzt. Oben im Gebäude des Waschstegs ist der Service du Patrimoine untergebracht. Von hier gehen die meisten Stadtführungen los.

Wir schlendern weiter im Garten des Burggrabens.

Die Stadtmauer ist teilweise Privateigentum, deshalb sieht man an manchen Stellen Gärten. Erst am Anfang des 20Jhdts. wurde Vannes 'la Blanche'- die weisse Stadt, ihres historischen Erbes bewusst . Bürgervereine, wie die Amis de Vannes, sorgen nun für den Denkmalschutz der Bausubstanz .  Die Stadtmauer war früher von Häusern, unter anderem von der Feuerwehr, verbaut und wurde erst Mitte des XX  Jahrhunderts in dieser Länge freigelegt.

Der grosse schöne Turm, der als nächstes in der Stadtmauer zu sehen ist, der tour du connétablewird 1580 n. Chr. zum ersten Mal erwähnt, er hat seien Namen von dem Connetable Richemont. Er ist ein richtiger Wohnturm, wie man an den beiden Fenstern an der Südseite sehen kann, auf 5 Etagen. Hier wohnte im Mittelalter der Gouverneur der Stadt. Der Turm diente während der Revolution als Gefängnis für die Royalisten. Der nächste, hinter ihm liegende Turm ist der tour poudrière, der Pulverturm diente als Pulverdepot. Seine Basis ist aus dem 14 Jhdt. der Oberteil wurde im 19 Jhdt. zum Wohnturm umgebaut, wie man an dem Dachgarten daneben erkennen kann. 

Der dritte Turm -ohne Dach - ist der tour Jolivette- ihn kann man besteigen. Wenn Ihr genau hinschaut, seht Ihr eine Terrasse mit Tischen und Stühlen zwischen diesen beiden Türmen. Das ist die Pizzeria Villa Romana, die eine Terrasse auf der Stadtmauer besitzt und deren Eingang auf der rue des Vierges liegt.

Am Ende der Stadtmauer kommen wir wieder zu unserem Ausgangspunkt zurück. Wirf noch einen Blick auf die Mauer und suche die Linien aus Ziegelsteinen der Gallo-romanischen Mauer. Dann steigen wir aus dem Burggraben herauf.

 

Wir gehen jetzt am Antiquitätenladen vorbei in die rue du Lieutenant Colonel Maury

Ein kurzes Stück weiter befinden wir uns bei der porte prison, so genannt seit dem 18. Jahrhundert, weil dieser Ort zu der Zeit ein Gefängnis für Royalisten und Priester war. 1886 wurde das Tor teilweise zerstört. Als die alte Passage in der Stadtmauer am Beginn des 20. Jahrhunderts abgerissen werden sollte, empörten sich die Mitglieder des Vereins Amis de Vannes und das Gebäude wurde glücklicherweise vom Modernisierungswahn bewahrt. Dieses Tor hiess früher Porte Saint -Patern, und ist eines der ältesten Stadttore. Ursprünglich gab es hier eine doppelte Zugbrücke über die Marle, die damals die beiden Hügel und Stadtgebiete trennte.

wir gehen durch das Stadttor in die rue de la Porte prison

Hier bekommt man einen besonders schönen Eindruck wie Vannes im Mittelalter ausgesehen haben mag. Etwas weiter hoch liegt der place brûlée, der wie der Name sagt, eimal abgebrannt ist, hier ist der Chor der Kathedrale. 

Gehe jetzt links an der Kathedrale die rue Saint Guenhael entlang.

Hier sind einige der ältesten Hauser von Vannes. In neuerer Zeit haben sich hier mehrere Concept Stores und andere moderne Läden angesiedelt. 

Bei der Rue de la Bienfaisance - der 'Strasse der Mildtätigkeit' biegen wir links ab und gelangen auf die rue des Vierges, in die wir links einbiegen

Ein Stück weiter sehen wir auf der rechten Seite eine Erweiterung der Strasse und hinter einem Gitter eine Statue.  Dies ist die Statue des Heiligen Saint Emilion. Das ist nicht nur der weltbekannte Name einer Weinstadt, sondern der Heilige, der im Bordeaux lebte, gab dem Ort seinen Namen. Saint Emilion wurde im 8 Jahrhundert in Vannes geboren

Gehe zur Statue des Saint Emilion

Hinter der Statue führt eine Treppe auf die Stadtmauer und auf den tour Jolivette, den wir gerade von unten bewundert haben.

Nutze die Gelegenheit die Anlage von oben zu bewundern. Jedes Jahr finden mehrere Veranstaltungen im Garten der Stadtmauern statt, so die Fêtes historiques um den 14 juillet, den Nationalfeiertag herum, die  fêtes d'Arvor um den 15 August mit mehreren keltischen Musikgruppen ( Bagdad), dem Umzug mehrerer Regionen in traditionellen Kostümen . Beide Feste werden von riesigen Feuerwerken auf den Stadtmauern begleitet, die die Einwohner gerne von dem gegenüberliegenden park de Garenne, dem früheren Schlosspark des chateau de l'hermine, anschauen. Auch während des Jazzfestivals Ende Juli finden die grossen Konzerte hier statt.

 

Unser Stadtrundgang ist hier zu Ende. Wenn Ihr Hunger habt , könnt Ihr ein Stück weiter die rue des Vierges entlanggehen zu der Pizzeria Villa Romana von der wir vorhin gesprochen haben. 

Das Lützelchen hofft, dass Euch der Rundgang  gefallen hat und überlegt die ganze Zeit, was es denn wohl vergessen hat. Wie üblich fällt es ihm wahrscheinlich ein, wenn Ihr abgereist seid. Deshalb müsst Ihr einfach wiederkommen!

In dem Lutzelblog beschreibt das Lützelchen, was man sonst noch alles um Vannes herum machen kann. Es würde sich auch ungemein über Kommentare und Vorschläge freuen! Wenn Ihr übrigens mal abends die Stadt besuchst und ganz leise seid, also nicht dort seid, wo die lärmenden Touristen sitzen, dann könnt Ihr vielleicht, vielleicht einen der kleinen Korrigans der Stadt vorbeihuschen sehen! Die gibt es nämlich hier seit Urzeiten, manchmal werkeln sie auch, aber nur dort, wo die Menschen sie mögen und respektieren!

 

©Das Lützelchen:  Daniele de Lutzel, 27 rue René Roëckel, 56000 Vannes

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