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Saint Gildas de Rhuys und Suscino

November 12, 2017

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Saint Gildas de Rhuys und Suscino

November 12, 2017

 Atlantikstrand,

eine mittelalterliche Burg,

eine kleine bretonische Plätzchenbäckerei 

eine romanische  Klosterkirche

 und ein Künstlerdorf.

Genug für einen Tagesausflug.

Der Besuch der Burg von Suscino lohnt sich auch an einem Regentag!

 

Mit Aufenthalt am Strand ist es ein Tagesausflug, ansonsten auch als Halbtagsausflug möglich.

Ohne Auto fährt der Bus Nr. 7 von Vannes zur Prèsqu'île de Rhuys, mit dem Auto dauert die Fahrt etwa 30 Minuten. 

Die Halbinsel Prèsqu'île de Rhuys bietet verschiedene interessante Ausflugsziele. Hier hört Ihr nur über einen Teil.

 

Manchmal hat man im November noch wunderschöne Tage. Das war auch der Fall letzten Mittwoch. Also beschloss das Lützelchen mit dem Besuch ans Meer zu fahren. Nach Saint Gildas und nach Suscino. Beides liegt auf der Presqu'île de Rhuys, die den Golf auf einer Seite umschließt. 

 

Saint Gildas war ein irischer Mönch, der im 6 Jahrhundert in die Bretagne kam und sie christianisierte. Hier gründete er eine Abtei zu der eine kleine Kirche gehört.

Die Kirche wurde mehrmals beschädigt und immer wieder aufgebaut. Einer der Äbte von Saint Gildas de Rhuys war Abelard. Ihm hat es aber hier nicht sehr gefallen. Das Lützelchen aber findet die alte Kirche mit ihrem romanischen Chorgang wunderschön!

 

 Neben der Kirche ist heute auch noch ein Kloster ,in dem man einkehren kann.

Die Kirche liegt an dem kleinen Marktplatz von Saint Gildas de Rhuys. Ausserhelb der Saison ist hier Dienstag, Freitag und Sonntagmorgen ein kleiner Markt, in der Saison sogar jeden Tag. Man folgt einfach den Schildern: centre-ville. Hier gibt es auch ein paar Parkplätze (die teilweise vom Markt belegt werden. Ausserhalb der Saison ist hier immer etwas verfügbar, im Sommer bleib man lieber auf dem Parkplatz, der am Ortseingang ausgeschildert ist.

 An der Ecke, die zum Marktplatz führt, dort, wo das Café und die Bar sind, findet man einen Buchladen in einem alten Turm: Le Bouquiniste- sehr romantisch, aber nicht unbedingt preiswert. Aber es ist herrlich, in den Büchern im Rund zu stöbern!

 

Auch ein nettes Cafe Cafe de la place befindet sich gegenüber der Kirche. Hier kann man etwas trinken mit Blick auf die Kirche, oder auch etwas essen. Wie an vielen Orten serviert man hier auch Austern.

 

Saint Gildas de Rhuys pflegt seinen Ruf als Künstlerdorf. Deshalb gibt es hier Galerien und Künstlerwerkstätten. Das alles kann man sehen, und in die Ateliers blicken, wenn man durch das Dorfzentrum schlendert.

 

 

Etwas weiter weg ist ein Fussweg über den Klippen am Grand Mont, dem 'grossen Berg'. Von hier hat man einen schönen Blick auf die Inseln vor dem Golf und vor allem einen Rundblick auf den Ozean!

 

Von hier auf kann man auch an der Küste entlangwandern.

 

 

 

 

Bei einem Spaziergang an der Küste, ist das Lützelchen auf einer Schlammpfütze ausgerutscht und danach gar nicht mehr wie ein Heinzel, sondern wie ein dreckiger Troll aus. Das Heinzel aus Berlin sagte dann, dass Heinzel platsch! in die Pfütze treten müssen, wenn sie nicht über die Pfütze springen können, dann ist das Gewicht nämlich über dem Fuss und der rutscht dann nicht. Trotz dieses Rates rutschte das Lutzel noch ein paar Mal, aber nur ein bisschen. Wenn man hier wandern will und es hat in den letzen Tagen geregnet, sollte man festes Schuhwerk wählen.

 

Nachdem der Schlamm ein bisschen getrocknet war und die Hose vom Lützel jetzt auf einer Seite beige war ging es nach Suscino. Suscino liegt, wenn man von Vannes kommt, näher und Saint Gildas de Rhuys und Suscino sind etwa 15 Minuten mit dem Auto voneinander entfernt.

 

Suscino ist eine alte Burg, so, wie man sich eine Burg vorstellt- mit Rundtürmen und Zinnen. Im Mittelalter war hier eine Abtei und im 13 Jahrhundert wurde dieses Schloss, zuerst als Wehrburg und dann als Jagdschloss der Herzöge der Bretagne errichtet. Mehr erfahrt ihr hier.

 

 

 

 

Im Schloss von Suscino gibt es auch etwas ganz besonderes: mittelalterliche Bodenfliesen! Sie sehen wie ein steinernes Patchwork aus und das Lützelchen hat schon überlegt, ob es seine Höhle so fliesen soll.

 

Für das Kind im Menschen gibt es hier auch mittelalterliche Kostüme, die man anziehen darf, für gross und klein. 

Hier erfahrt ihr die Öffnungszeiten und könnt eine virtuelle Besichtigung machen.

Vom November bis Dezember 2017 ist die Burg geschlossen, sie wird nämlich noch interessanter gestaltet und es soll draussen ein mittelalterliches Dorf hinzukommen. Das wird dann fast ein Erlebnispark!

Um die Burg liegt eine Wasserlandschaft, in der sich Salzwasser und Süsswasser mischen. In den alten Salinen haben sich viele Wasservögel niedergelassen- wenn Euch das interessiert, unbedingt ein Fernglas mitnehmen!

 

 

Vor dem Schloss gibt es eine Creperie, die zwar nicht aussergewöhnlich ist, jedoch der einzige Ort, der Speisen und Getränke serviert. Und der darüberhinaus eine Toilette bietet. Manchmal gibt es im Sommer auch einen fliegenden Händler am Strandparkplatz. 

Es gibt jedoch auch eine winzig kleine Plätzchenbäckerei, direkt am Eingang des Dorfes auf der linken Seite.

 

 

Das Lüttzelchen schwört auf die Plätzchen von dort, besonders die Sarasin ( Buchweizen, ohne Gluten) und die tournesol,pavot, sesame ( mit Sonnenblumenkörnern, Sesam und Mohn). Ausserdem gibt es in der Hauptsaison hier auch Far Breton (eine bretonische Spezialität basierend auf einem Pfannkuchenteig und Backpflaumen) oder Kouign-aman (die bretonische Spezialität mit viel Butter und karamellisiert.). Das kann man schön am Strand essen, wenn man sich ein Messer mitbringt. In der Hauptsaison findet man auch hier Getränke.

 

 

Wenn man einen schönen Sonnentage erwischt hat, lohnt es sich auch, bis zum Sonnenuntergang am Strand zu bleiben und in Musse die sich wechselnden Farben von Himmel und Meer zu betrachten- der Himmel wird immer dunkler und das Wasser wird heller, während der Sonnenuntergang hinter den Salinen manchmal eine Wiederspiegelung  am anderen Ende des Strandes erlebt.

 

 

 

 

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©Das Lützelchen:  Daniele de Lutzel, 27 rue René Roëckel, 56000 Vannes

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