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Ausflug nach Saint Avoye

October 26, 2017

 

 

Ein idyllisches Dörfchen,

eine gotische Kapelle mit einem Renaissancelettner,

eine alte Quelle,

ein Tales,

weite Felder,

ein alter Zöllnerweg entlang des Flusses,

eine Wattenmeerlandschaft,

verlassene Hütten von Austernzüchtern entlang des Weges,

ein Schiffsfriedhof  

und eine alte Hängebrücke hoch über den Flusslauf-

interessiert?

 

Letzte Woche war das Lützelchen mit einer ganzen Gruppe Heinzel aus Köln unterwegs nach Saint Anne d'Auray- einem Wallfahrtsort nicht weit von Vannes und ganz zufällig entdeckten sie dabei Saint Avoye. Sie fanden nämlich einen Führer 'Detour des Arts' in der 20 Kapellen in der Umgebung von Auray zu besuchen waren. Also beschlossen alle, sich die nächstliegende anzugucken und das war Saint Avoye. (GPS: chemin de la chapelle, Auto etwas weiter oben beim ausgeschilderten Parkplatz parken.) 

Die heilige Avoye hat die heilige Ursula  begleitet die bei Köln mit ihren 11000 Jungfrauen in Begleitung von Hunnen ermordet wurde. Natürlich kennt das Lützelchen diese Geschichte, denn die 11000 Jungfrauen werden im Wappen von Köln durch 11  Zapfen, die bretonische Hermelinschwänze darstellen) repräsentiert. 

In der Kapelle gibt es den einzigen Renaissance Lettner der Bretagne. Der Lettner,der früher in Kirchen das Allerheiligste von den Gläubigen trennte ist on beiden Seiten mit Schnitzereien verziert.

 

 

Leider ist die Kapelle nur in den Sommermonaten geöffnet.

Die umliegenden Häuser sind einen kleine Rundgang wert..

Das Lützelchen und seine Freunde sind aber noch weiter gewandert. Wenn Ihr Lust habt könnt ihr den selben Weg gehen:

Wenn man der Strasse entlang der Kirche folgt an einem gut gepflegten Garten auf der linken Seite vorbei, kommt man zu einem kleinen Pfad und hinter einer Hecke zur Quelle. Alle Quellen der Bretagne sind wundertätig und diese war sicher keine Ausnahme. Damit auch Tiere von der heilenden Wirkung des Wassers profitieren konnten, hat man oft eine Tränke vor der Quelle eingerichtet so wie die kleine  runde Vertiefung hier. Diese Quelle wurde 1683 errichtet.

 

 

Wenn man den Weg weitergeht, am kleinen Teich vorbei so kommt man zum Talus. Ein Talus ist ein Weg, der zwei Äcker abteilt und von Erdwällen begrenzt wird. Diese Wälle schützen vor Stürmen, bieten Material für Feuerholz und Bauholz und Kräuter. Der Legende nach benutzt der Anku- der Gevatter Tod- diese Wege mit seinem Karren auf dem Weg zum Friedhof. Laut Anatole Le Bratz, der die Geschichten des Ankus gesammelt hat, an muss ihm ausweichen und ihn nicht behindern, wenn man unbescholten davonkommen will.

 

Nach ca 500 Metern hört der Talus auf und endet in einem Feldweg. Wir gehen den Feldweg die Felder entlang, bis zu seinem Ende . Hier folgen wir dem Weg links runter in Richtung des Flusses Bono. Am Fluss angekommen, biegen wir rechts in den alten Zollweg ein. Diesen Weg entlang des Flusses wanderten früher die Zöllner. Das Gebiet des Golfs de Morbihan und die zerklüfteten Täler der Nachbarflüsse boten zahlreichen Schmugglern und Piraten Zuschlupf. Die Boote orientierten sich früher an der Turmspitze von Saint Avoye.

Hier zwischen den uralten Blumen am Ufer gibt es manch eine alteingesessene Korriganhöhle und das Lützelchen hat schon die eine oder andere Bekanntschaft gemacht.

Nach einer Weile kommt man zu einer kleinen Brücke, ein Schiffsfriedhof befindet sich zur Rechten und ein Teich mit einem Herrenhaus am Horizont. 

 

 

Wir folgen den Weg weiter. Zur Rechten sehen wir einige verlassene Hütten von Austernzüchtern und Ziegel auf denen die Austernlaiche in die Becken gesetzt wurden.In den 60ger Jahren rotteten Bakterienbefälle die heimischen flachen Austern aus und die Austernzüchter mussten ihr Gewerbe aufgeben. Man siedelte nach einer Weile die pazifische Auster an und inzwischen gibt es auch wieder flache Austern, jedoch nicht hier am Bono Ufer. Das Ufer steigt jetzt steiler an. Wir kommen zur Hängebrücke mit Holzbalken, die heute nicht mehr befahren wird.

 

 

Auf der anderen Uferseite ist Le Bono. Wenn man die Strasse geradeaus weitergeht, kommt man zu einem kleinen Platz. Auf der rechten Seite ist ein nettes Café in dem man etwas trinken kann bevor man sich auf den Rückweg macht.

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